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Kampagne

Save me stand 2009
Save me beim Vielfalt tut gut Festival 2009 in Hagen

Save me – Hagen sagt JA!

 

Aufgrund des weltweiten Flüchtlingsdramas entschloss sich der Arbeitskreis Asyl Hagen die Save me Kampagne auch in Hagen unter dem Motto

„Save me – Hagen sagt JA“ zu initialisieren. In vielen Kommunen in Deutschland laufen ähnliche Initiativen die zum Ziel haben einen Ratsbeschluss zu erwirken der der Aufnahme eines jährlichen Kontingents von Flüchtlingen zustimmt.

 

Ziel der Save me Kampagne ist es ein jährliches Neuansiedlungsprogramm (Resettlement) für Flüchtlinge in Deutschland zu erreichen:

 

Warum das Engagement?

Weltweit sind über 67 Millionen Menschen auf der Flucht oder leben in flüchtlingsähnlichen Situationen schätzt der UNHCR. Wenn Konflikte eskalieren, seien es politische oder wirtschaftliche Krisen, sind es meist die armen Nachbarstaaten die die Flüchtlinge aufnehmen. Nicht die reichen Industrienationen stellen sich dieser Aufgabe und humanitären Verantwortung! Die Lebenssituationen dieser Menschen sind meist katastrophal. Sie leben perspektivlos in Notbehausungen oder Zeltlagern.

Hier setzt die Save me Kampagne an: Der UNHCR vermittelt Flüchtlinge aus den Erstzufluchtsländern an aufnahmebereite Staaten. In diesen sollen die Flüchtlinge Aufnahme und Sicherheit finden. Ziel muss es auch sein diesen Menschen eine Perspektive im Aufnahmestaat zu eröffnen. Dies bedeutet eine Integration dieser Menschen und keine Arbeits- und Ausbildungsverbote! Andere Staaten machen es Deutschland vor: Die USA, Kanada, Schweden, Norwegen und andere holen regelmäßig Flüchtlinge aus Lagern heraus und integrieren sie dauerhaft. Deutschland ist bisher kein „Resettlement Staat“, hat aber in der Vergangenheit schon oftmals Kontingente von Flüchtlingen aufgenommen: Die Boatpeople aus Vietnam, jüdische Kontingentflüchtlinge und zuletzt, in diesem Jahr, die Minderheiten aus dem Irak.

Wichtig ist zu beachten, dass das Resettlement kein Ersatz für das Asylrecht ist!

Eine Aufnahme von Flüchtlingen aus Krisenregionen im Rahmen einer Neuansiedlung ist eine Ergänzung zum Asylrecht.

 

Der Flüchtlingsschutz ist eine Daueraufgabe an der sich ein immer noch reicher Staat wie Deutschland aus humanitären Gründen verantwortungsbewusst beteiligen muss!

 

Hagen als eine offene, lebenswerte und menschliche Stadt sollte auch Flagge für den Flüchtlingsschutz zeigen und sagen. „SAVE ME - Hagen sagt JA!“